Nur wenn Lederprodukte wie die Hundeleine und das Hundehalsband richtig gepflegt werden bleiben sie in gutem Zustand und sind entsprechend langlebig. Gerade Hundehalsbänder und die dazugehörigen Hundeleinen aus Leder werden täglich sogar bei extremen Witterungen ordentlich strapaziert.
Lederpflegemittel Lederöl oder Lederfett
Für die intensivere Pflege verwendet man gutes Lederfett für das Glattleder. Natürliches Lederfett besteht aus vielen Naturstoffen wie Bienenwachs, Rizinusöl, Rapsöl, Kokosfett, Canubawachs und mehr. Diese Fette ziehen in das Leder langsam ein. Dadurch bleibt das Leder geschmeidig, auch wenn es hin und wieder nass geworden ist, ähnlich unseren Lederschuhen. Lederfett wird nach dem Säubern der Hundeleine und des Hundehalsbandes mit kreisenden Bewegungen in das Leder einmassiert, Weniger Lederfett auftragen ist oft mehr. Gerade wenn ein Leder-Hundehalsband noch neu ist, sollte man es wöchentlich pflegen. Durch den Fettauftrag perlt Wasser auch ab, sprich, das Leder wird imprägniert. Die Ledermaserung kommt dabei auch schön zu Tage.
Farblosen Lederöl pflegt sowohl Glattleder wie auch weiche Lederarten. Lederöle reinigen bei ihrer Anwendung mild und leichter rückfettend. Dabei wird das Leder auch wasserabweisend.
Ist ein Hundehalsband mal richtig stark verschmutzt und braucht eine Grundreinigung, so wird das Leder mit einer sogenannten Sattelseife oder Lederseife abgewaschen. Lederseifen entziehen dem Leder nicht zuviel Fett, sie sind rückfettend. Die Lederartikel nicht ganz nass machen, sondern lieber feucht abwischen. Der Trocknungsvorgang nicht am Ofen, sondern aufgehängt langsam trocknen lassen.
Mit der richtigen Pflege von Hundehalsband und Hundeleine hat man selbst und auch der Hund einfach länger Freude am Hundezubehör.